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Berufe in der Pflege - Der Jobmotor der Zukunft

Perspektive Pflege bringt Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen

Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis 2030 um fast die Hälfte auf knapp dreieinhalb Millionen steigen wird. Um die pflegerische Versorgung auch in Zukunft gewährleisten zu können, müsste bereits heute jeder dritte Schulabgänger einen Pflegeberuf ergreifen.

Dementsprechend gut sind die Jobaussichten für diejenigen, die in der Gesundheitsbranche Fuß fassen wollen - ob als Altenpfleger, Qualitätsbeauftragter, Pflegedienstleitung oder studierter Pflegepädagoge. Die Tätigkeitsfelder sind anspruchsvoll, bieten große Entfaltungsmöglichkeiten und Karrierechancen.

Wenn die Eltern Hilfe brauchen

Neuregelung für ausländische Pflegekräfte in der BRD

In Deutschland gibt es rund 1,5 Millionen pflegebedürftige Menschen. Rund 50.000 davon werden derzeit zu Hause legal in Vollzeit von ausländischen Pflegekräften betreut, das schätzt das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung.
Hinzu kommen rund 100.000 Schwarzarbeiterinnen - vor allem aus dem osteuropäischen Raum. 

Natalie aus Polen beispielsweise macht im Haushalt von Susanne Schubert momentan das, wofür sich offenbar keine bezahlbare Deutsche findet: Sie ist rund um die Uhr für die 80-Jährige da. Die 21-Jährige bereitet das Frühstück zu, kocht mittags und abends das Essen. Sie geht einkaufen, putzt die Wohnung und bringt Frau Schubert abends ins Bett. Nachts hilft sie ihr auf die Toilette. Die gelernte Pflegekraft passt aber auch auf, dass Frau Schubert nicht stürzt und dass sie als Folge ihrer leichten Demenz keine "Dummheiten" macht.

Alt werden - am besten daheim

Mehrheit der Senioren möchte zu Hause gepflegt werden

Nie zuvor wurden die Bundesbürger so alt wie heute. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kann ein 60-jähriger Mann heute auf knapp 21 und eine Frau sogar auf 24,7 weitere Lebensjahre zählen.

Die Schattenseite des demographischen Wandels: mit der Zahl der Hochbetagten steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen stark an, 2050 könnten schon 4,5 Millionen Bundesbürger davon betroffen sein, etwa doppelt so viel wie heute.

So angenehm es für die Pflegebedürftigen ist, zu Hause betreut zu werden, so anspruchsvoll ist diese Aufgabe für die Familienmitglieder selbst. Oft über-schätzen sich Ehepartner oder Kinder dabei und sind am Ende selbst erschöpft, dass sie krank werden oder fremde Hilfe brauchen. Heike Bohnes, unabhängige Sachverständige für Pflege aus Aachen, ist der Ansicht, dass im Grunde niemand in der Lage sei, die Pflege eines Angehörigen auf Dauer ohne Unterstützung allein zu bewältigen.
Umso wichtiger sei es, sich mit den finanziellen Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung und Pflegezusatzversicherungen effektiv entlasten zu lassen.